"... als Barpianist in guten Häusern für einen kultivierten Musikbackground sorgt ... Eppinger verblüfft mit der Aufgabenstellung: drei bis vier Stunden lange Auftritte mit 50 bis 60 auswendig gespielten Stücken ... Und auch wenn heute die meisten Gigs aus der Jazz-Ecke kommen, gilt für Eppinger: "Ich bin kein reiner Jazzpurist". Als Sideman - freier Musiker auf Abruf - ist das die richtige Einstellung, will man in dem harten Geschäft von der Musik leben: Und dahingehend dürfe er nicht auf der Stelle treten, ist sich Eppinger bewusst, und arbeitet unermüdlich an seinem persönlichen Background weiter. Neben Einstudierung eines klassischen Repertoires widme er sich auch der Synthesizer- und Computer-Musik, um mit der Entwicklung Schritt zu halten. Am Anfang arbeitete Daniel Eppinger noch nebenher als Pianodozent, konnte sich jedoch gut in der Jazzszene etablieren, so dass ein Überleben mit Auftritten möglich wurde ... Barpiansten bieten nicht notwendigerweise schlechtere Qualität, das macht Eppinger deutlich: "Es ist nicht so, dass ich um sieben den Automat anstelle und das Programm abspulen lasse" . Das erfordere eine Menge Konzentration, die gerade für Eppinger, der nicht nur Standard Jazz-Repertoire bietet, sondern auch Pop etwa von Billy Joel oder Elton John sowie Südamerikanisches, reichlich Energie kostet." (Starnberger Süddeutsche Zeitung Kultur)


 "Nicht weniger eindrucksvoll das Klavierspiel Daniel Eppingers, der die Melodieläufe der Saxophonistin kongenial ergänzt, harmonisch unterlegt und mit schneller Hand gekonnte Improvisationen bringt ...bei dem die Rhythmusgruppe mit Daniel Eppinger (Piano) ....eindrucksvoll demonstrierte, was Spitzenkräfte der Münchner Jazzszene bieten können." 

(Kötzdinger Zeitung)


 "Ungefähr von der Mitte des ersten Sets an stimmt vieles auf der Bühne und zwischen Musikern und Publikum sowieso. Das Konzert, mit allen Jazzattributen, aber auch allen eines romantischen Klaviertrios, erwärmt die Stimmung zusehends - nicht kurz und oberflächlich wie ein heißer Flirt, sondern ruhig und dauerhaft wie eine gewachsene Beziehung.

Das Trio verwandelt die Eigenkompositionen, die zum größten Teil aus Daniel Eppingers Feder stammen, in federleicht swingende Balladen und Uptempo-Nummern. So gibt es "Emigrate for Carnival" einen lateinamerikanischen Touch mit, bei "Halb so schlimm" schnippt man unwillkürlich mit den Fingern, und "No Subject" hat diesen leichten, unwiderstehlichen Chic des Hardbop.

Das könnte auf Dauer auch ermüden, aber das Trio ist klug genug, dem reinen Wohlklang auch immer mal wieder etwas anderes zur Seite zu stellen. Es sind Stücke wie "Song for B.B." oder "Drumsong", die im fließenden Bereich zwischen Jazz und Pop andere Akzente setzen. Und in dieser Tradition fühlen sich die drei Münchner ebenso zuhause.

Nach dem letzten Stück, »Tonight« von Stephan Eppinger wollte der Beifall nicht enden. So wagten die Münsinger für die Zugabe den Griff zu für sie ungewöhnlichen Instrumenten. Daniel packte ein Saxofon, Stephan ein Akkordeon aus und Peter begleitete versiert eine genial verjazzte Version der Oberkrainer Volksmusik. Hoffentlich kommt das Ensemble bald wieder. " (Südwest Presse)


"Ein guter Ruf eilt dem Trio aus Daniel und Stephan Eppinger an Piano und Drums sowie Peter Czudek am Kontrabass voraus. Zahlreiche Abende mit ihrer Mischung unterschiedlicher Jazz-Stile hatten beim Fan-Publikum Wünsche auf Wiederholung geweckt. Entsprechend war der Andrang an der Münsinger Konzertkasse ganz immens - erfreulich für die veranstaltende Gesellschaft der Musikfreunde Münsingen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein »Bürgerhaus in der Zehntscheuer«. Eine Besonderheit krönte den Abend: Die Musiker verzichteten auf Verstärkung durch Elektronik. Musik pur zum Anfassen war angesagt. In der so entstehenden Klangwelt wurde das blinde Verstehen der Musiker untereinander zum tragenden Faktor. Eine stimmige, soundgeladene, mitreißende Band, sicher im Aufbau von Spannung, dazu ein hingerissenes Publikum - das sind die Charakteristika dieses Abends des Daniel Eppinger Trios mit ausschließlich eigenen Kompositionen. 

Der locker virtuose Pianist, der grandios wandelbare Kontrabassist und der sensibel anpassungsfähige Schlagzeuger präsentierten ihre Musik mit Begeisterung und Virtuosität. Ihre Stilsicherheit und ihre Improvisationskunst steckten das Publikum sofort an. Kaum einer vermochte ruhig sitzen zu bleiben. 

Man kann die Musik von Daniel Eppinger am besten als »lyric Jazz« bezeichnen. Seine Kompositionen sind geprägt von dichten melodischen Linien, die besonders der Bassist zur Geltung bringt, von einem wohlstrukturierten rhythmischen Fundament, für das der Schlagzeuger Stephan Eppinger ein versiertes Händchen beweist, und vor allem durch das Klavier, mit dem der Komponist selbst das Geschehen dominiert. Einige Kompositionen stammten auch aus der Feder Stephan Eppingers, sie sind weniger lyrisch, eher zupackend temperamentvoll, geprägt von einschneidenden Erlebnissen wie etwa »View Over Rio« oder »Too Soon«, seiner Großmutter gewidmet." (Reutlinger GEA)